Grenzgang mit den „Siebenern“

Am Samstag, den 20. Januar starteten rund 76 Interessierte mit den Feldgeschworenen zum Grenzgang um die Nordheimer Gemarkung. Im Gewölbekeller des Rathauses war eine informative Ausstellung aufgebaut, eine Leihgabe des Vermessungsamtes. Zahlreiche Schautafeln, alte Vermessungsgeräte und historische Flurkarten vermittelten einen interessanten Einblick in die rund 500 Jahre alte „Siebener“-Tradition, die in Franken ihren Ursprung hat.
Vom Rathaus aus ging es kurz nach 10.00 Uhr los, über den Inselstrand am Main entlang bis unterhalb der Hallburg und von dort durch den Wald hinauf, vorbei an der berühmten Eiche, in der sich der Sage nach der Sonnenwirt vor dem kopflosen Junker Hahla versteckt hielt. An der Hallburger Mauer wurde Pause gemacht und die Siebener führten die modernen, GPS-gesteuerten Geräte zum Aufspüren von Grenzsteinen vor. Besonders die Kinder waren Feuer und Flamme. Weiter ging es zur Rosenberghütte, wo die Festgarnituren schon aufgebaut waren und ein Versorgungsfahrzeug mit heißer Suppe, Sekt, Wein, Bier, Limo und Wasser wartete. Nach der Mittagspause machte sich die Gruppe auf den Rückweg über den Ochsengrund am Main entlang zurück zum Inselstrand. Gegen 15.00 Uhr waren die knapp 10 Kilometer Grenzgang erfolgreich absolviert und auch das Wetter hatte gehalten. Zum Aufwärmen gab es am Inselstrand noch leckere Bratwurst vom Grill und Glühwein.

zum Abschluss
Rügbuch 1617
Grenzgang 2018 - Landritt
GPS-Messung
zur Hallburg
alte Grenzen
was Warmes
für die Kleinen
alte Aufzeichnungen
für die Großen
Eiche des Junker Hahla