Vom Teufelsgeld

„Dem hat der Teufel das Geld gebracht!“ Mit diesen Worten erinnert man sich in Nordheim an einen Mann, der plötzlich sagenhaft reich geworden war. Er erschien in einer besonders schneereichen Weihnacht nicht zur Christmette. Statt mit den frommen Menschen zu feiern begab er sich genau zur Mitternachtsstunde des 24. Dezember in seinen Keller, wo der Leibhaftige, umzüngelt von schwefelblauen Flämmchen, in einer Ecke auf ihn wartete. Der Teufel vermachte ihm eine riesige Schatzkiste, für die der Mann ihm seine Seele verschrieb. Woher man das weiß, wo doch jedermann zur fraglichen Stunde in der Kirche gewesen? Ei, der Nachbar des Mannes hatte ein paar Nächte zuvor eine furchtbare Teufelserscheinung. Auch ihm bot der Versucher einen Schatz an. Der brave Mann widersagte dem Teufel allerdings.

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